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Was kostet eine Website in Österreich? Preise 2026 im Überblick

31. August 20262 Min Lesezeit

Von 0-Euro-Baukasten bis fünfstelligem Agenturprojekt: was hinter den Preisspannen steckt und woran Sie ein faires Angebot erkennen.

Wer für seinen Betrieb eine Website anfragt, bekommt Angebote, die um den Faktor hundert auseinanderliegen — für scheinbar dieselbe Leistung. Die Spanne hat Gründe, und wer sie versteht, vergleicht Angebote deutlich souveräner.

Die typischen Preisklassen

Baukasten in Eigenregie (ca. 0–40 € pro Monat). Anbieter wie Wix, Squarespace oder Jimdo stellen Technik und Vorlagen, den Rest machen Sie selbst: Struktur, Texte, Bilder, Datenschutz, Pflege. Das Honorar entfällt — dafür investieren Sie eigene Arbeitszeit, und die ist bei Selbstständigen selten gratis.

Freelancer oder Template-Projekt (häufig ca. 800–3.000 €). Ein individuellerer Start, oft auf Basis fertiger Themes. Die Qualität hängt stark von der einzelnen Person ab. Wichtigste Frage vor Vertragsabschluss: Wer betreut die Seite nach dem Launch — Updates, Sicherheit, Änderungen?

Agenturprojekt mit Betreuung (häufig ab ca. 3.000–4.000 €, nach oben offen). Konzept, Design, Texte, Technik, Datenschutz und laufende Pflege aus einer Hand. Fünfstellig wird es meist bei umfangreichen Inhalten, Individualentwicklung oder Mehrsprachigkeit. Zur Einordnung: Bei uns starten Projekte ab 3.900 € — mit Betreuung inklusive.

Alle Zahlen sind marktübliche Größenordnungen, keine verbindlichen Tarife; seriöse Anbieter machen Preise ohnehin am konkreten Projekt fest.

Die Folgekosten, die kaum jemand einrechnet

Die Erstellungskosten sind nur die halbe Wahrheit. Rechnen Sie über drei Jahre:

  • Domain und Hosting (je nach Setup ca. 50–300 € pro Jahr)
  • Software-Updates und Sicherheit — besonders bei WordPress-Installationen laufend nötig
  • Inhaltliche Änderungen: neue Leistungen, Team-Wechsel, Fotos
  • Rechtliches aktuell halten: Impressum, Datenschutzerklärung, Cookie-Lösung

Ein „billiges" Projekt ohne geklärte Betreuung wird über drei Jahre oft teurer als ein faires Paket mit Wartung — spätestens beim ersten Hacker-Vorfall oder wenn die Person, die die Seite gebaut hat, nicht mehr erreichbar ist.

Woran Sie ein faires Angebot erkennen

  1. Fixpreis mit definiertem Umfang statt vager Schätzung nach Aufwand.
  2. Betreuung ist geregelt — was kostet eine Änderung nach dem Launch, wer reagiert wie schnell?
  3. Sie bleiben Eigentümer:in von Domain, Inhalten und Zugängen.
  4. Datenschutz ist Teil der Leistung, nicht Ihr Problem: lokal eingebundene Schriften, Consent-Lösung, Auftragsverarbeitung.
  5. Referenzen aus Ihrer Größenordnung — eine Konzern-Agentur ist für einen Zwei-Personen-Betrieb selten die richtige Adresse, und umgekehrt.

Unser Fazit

Die Frage ist nicht „Was kostet eine Website?", sondern „Was kostet es mich, wenn sie nichts einbringt?". Eine Seite, die gefunden wird, Vertrauen aufbaut und Anfragen bringt, verdient ihren Preis zurück. Eine, die nur existiert, ist auch für wenig Geld zu teuer.

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